1721 - Österreichische Militärgeschichte - 2021

 

300 Jahre

Errichtung des Kürassier Regiments 5 

:

k. u. k. Dragoner Regiments

Nikolaus I., Kaiser von Russland Nr. 5

 


 

1. Buchpräsentation 

„Vom ersten bis zum letzten Tag“

 

Die Tagebücher des Rittmeisters Curt Krieghammer 1914 -1918

 

300 Jahre Gedenkfeier KR 5 / DR 5

16. Oktober 2021

 

Kirche St. Leonhard, Graz

 

1000 Uhr - Gedenkmesse mit Bischofsvikar Militärdekan Mag. Dr. Christian Rachlé

 

1100 Uhr - Kranzniederlegung ÖBH

 

1115 Uhr Vortrag und 1. Buchpräsentation; Erstverkauf des Buches, 500 Seiten, ca. 400 historische Abbildungen, 45 Euro.

 

Der Reingewinn aus direkten Buchverkäufen durch den Herausgeber geht in einen Fond für das  Österreichische Schwarze Kreuz zur Auffindung von DR 5-Soldatengräbern.


Sehr geehrte bisherige Käufer/innen - Besitzer/innen des Buches!

Mit Bestürzen musste ich als Herausgeber feststellen, dass bei allen bisher gelieferten Büchern ab der Seite 286 bis zur Seite 348 irrwitzige, unerklärliche Datumsangaben gedruckt wurden.

Alle bereits gewidmeten oder gekauften Bücher werden ersetzt werden! Über die Vorgangsweise des Austauschens werden Sie noch verständigt werden.


Gedanken zum 300 Jahre – Gedenktag DR 5

Bei der Gedenktafel DR 5, Kirche St. Leonhard, Graz

am 16. Oktober 2021

Wer sind wir?

Woher kamen wir?

Was wollen wir?

Wohin gehen wir?

Das sind die Fragen in Zeiten einer ungewissen Zukunft.

Für das damalige Regiment war das „21er Jahr“ der Jahrhunderte immer im Besonderen mit diesen Fragen verknüpft.

1721 waren es diese Fragen für die übriggebliebenen spanischen Reiter, welche für die Hegemonie der Habsburger in Spanien gekämpft hatten, und aus welchen das neue Kürassier-Regiment in Österreich, fern ihrer Heimat gebildet wurde.

100 Jahre danach, im Jahr 1821, hatte das Regiment gerade von Wien nach Ungarn verlegt. Die dürftigen Friedenjahre nach den napoleonischen Kriegen waren dramatisch von Sparmaßnahmen in der Armee geprägt. Es waren eher Hunger-Jahre.

1921 hingegen war für die Veteranen des DR 5 durch den Zusammenbruch der Monarchie das Ultimum an Ungewißheit.

Immerhin existierte dann das DR 5 mit einer Schwadron aber noch im 1. ÖBH weiter.

Eines wußten sie aber immer: Sie sind Österreicher bzw. sie haben sich entschieden, dies zu bleiben und dafür zu kämpfen.

Besonders pflegten die DR 5 - Veteranen eine Kultur der Kameradschaft, um nicht vergessen zu werden.

Und zu Zeiten 2021?

Es geht uns gut, aber die Ungewissheit über den Fortbestand des sozialen Friedens, der politischen Moral, menschlicher Werte und einer Gesundheit des Planeten, auf dem wir leben, macht uns zunehmend Sorgen.

Die Soldaten des DR 5 leben alle nicht mehr. Aber man kann sich an sie erinnern.

Wird sich jemand an uns erinnern? Haben wir noch eine Kultur der Erinnerung über die unmittelbare Familie hinaus? Facebook, Instagram oder wie die „Bildchen“-Programme heute auch heißen mögen, geben uns sicher keine Kultur einer kollektiven Erinnerung, welche wir weiterhin brauchen. Denn Österreicher sein und bleiben zu wollen, bedeutet vor allem, unsere Geschichte und Kultur hochzuhalten!

 

Man wird sich eben auch an uns erinnern, denn wir sind zusammengekommen und begehen den 300 Jahre Gedenktag DR 5!

Wir danken besonders den Nachkommen/Familien für ihr Kommen / für ihre Grußworte am heutigen Gedenktag!


Die offizielle Gedenkfeier des Österreichischen Bundesheers war sehr würdig und feierlich. Das DR 5 war bislang als Traditionsregiment keinem aktiven ÖBH-Verband (mehr) zugeordnet, was sich nun ändern wird. Mit der Veranstaltung ist es gelungen, nachhaltig das DR 5 ins Geschichtsbewusstsein der Streitkräfte des ÖBH zu rücken und eine formelle Fortsetzung des DR 5 Gedenkens zu erreichen. Wir danken dem Streitkräftekommando in Graz, den teilnehmenden Vereinen und den zahlreichen Gästen! Ein besonderes Dankeschön auch an die jungen Soldaten, welche als Ehrenposten teilnahmen! Möge ihre Generation die kollektive Erinnerung an die Soldaten des DR 5 mitnehmen!



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"Vom ersten bis zum letzten Tag" - Broschüre
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From the First to the Last Day”, the original diaries of Rittmeister Curt Krieghammer

 

Curt Krieghammer was a Cavalry Captain of the Imperial Austrian Dragoon Regiment 5 (DR 5) as adjutant, platoon leader and then squadron commander during WW I.

In 1916 he was seriously wounded and after his recuperation he served again as adjutant of the DR 5 in the 4th Austrian Cavalry Division.

Besides “Zeitgeist” and practiced ideals of an imperial officer, his dairies also provide comprehensive insight in military actions of the WW I Eastern Front and the changing application of cavalry tactics. Noteworthy is his casually stated critics mentioned at various moments about the leadership of the mid- and higher military command.

 

All of his chosen words in his diaries were written accurately and not retroperspectively. His heritage also includes about 300 photos with descriptions corresponding to the text of his diaries which are now imbedded in the book. Several biographies of referred individuals as well as the exact information about mentioned locations and places are added for the reader, latter assisting the finding in modern mapping (e.g.: by Google Earth).