Die 5er Dragoner im Weltkrieg 1914-1918

Offiziersgruppenbild des Dragoner Regiments Nr. 5 

(Nachlass Freiherr Otto v. URBAN, 5. Eskadron)

1914 vor Kriegsbeginn, vermutlicher Anlass: Übergabe des Kommando durch  GM Otto v. BERNDT an Oberst Moritz KRANZ

 

Hintere Reihe von links nach rechts:

Camillo Bregant, Anton Vallner, Otto Gariboldi, Robert Gariboldi, Carl Zenone, Simon Fanfogna, Franz Tax-Szilvay, Max Kirchbach, Rudolf Kallay, Alexander Sulkowski, Pyrrhus Hagenauer, Artur Pielsticker, Otto Urban

Vorne, sitzend:

Emmerich Götz (?), Alfred Morawetz, Hieronymus Airoldi, Moritz Kranz, Otto Berndt, Ernst Thurn-Valsassina, Adalbert Leuzendorf, Herward Auersberg, dzt. nicht ident. Rittmeister (verm. Josef Lang)

 

Der Ausgangspunkt des Forschungsprojekts ist also das im Jahre 1940 erschienene Buch „Die 5er Dragoner im Weltkrieg 1914-1918“ (Druck und Verlag Major Paul Kaltschmid Wien XVIII/119, Gymnasiumstraße 49, Autor: FML Otto Freiherr Josef von BERNDT sowie die dazugehörigen Originalquellen und Aufbereitungen des Obstlt Otto Ritter von GARIBOLDI (Regionalarchiv  Marburg/Maribor, Slowenien).

 

Das Dragoner-Regiment Nr. 5 wurde als aufgeteilte Divisionskavallerie bei diversen Truppen an der Ostfront, aber auch am Isonzo und am Balkan verwendet. Dessen in den Nachkriegsjahren durch seine Veteranen bestens aufbereitete Kriegsgeschichte repräsentiert ein breites militärhistorisches Spektrum der Geschehnisse im Ersten Weltkrieg. Diese Quellen rund um das DR 5  sind daher durch deren Vielschichtigkeit besonders interessant.

 

Die Kriegswirren und der politische Zusammenbruch der Monarchie im Jahr 1918 hatten allerdings zur Folge, dass viele Dokumente und Fotos verloren gingen. Dementsprechend schwer ist es, die vielen Namensnennungen der Offiziere und Soldaten in einen Bezug zu Herkunft und Lebenslauf zu setzen.

 

Das Medium Internet verspricht aber neue Wege, mehr Licht auf die (Ur-) Großväter-Generation zu werfen. Die Hoffnung besteht, dass Nachkommen mithelfen könnten, ihre Vorväter zu erkennen und zu identifizieren, zumal etliche Personen in neu entdeckten Fotos bereits identifiziert werden konnten.

 

Insbesondere aus den Copyright- Anmerkungen "courtesy of..." wird ersichtlich, wie viele Beiträge durch Nachkommen bereits beigesteuert wurden. Das Projekt unterliegt jedoch naturgemäß einer noch unübersehbaren und langfristigen Progression. Was bislang bereits gefunden und sichergestellt werden konnte, ist allerdings schon sehr erstaunenswert.

 

Die nachstehenden Biographien sind ein Ergebnis der Mitarbeit der Nachkommen, des Studiums der Archive (siehe unten) und von Internetrecherchen. Nicht alle Identifizierungen und Daten der Biographien  der genannten Kavalleristen sind als absolut gesichert, jedoch als hoch evidenz-gesichert anzusehen.

 

Die nachstehenden Lebensgeschichten und Kriegserlebnisse sind namentlich nach dem Alphabet geordnet, aber auch, soweit wie möglich, mit weiteren Links bedacht. In Summe ergeben die Schilderungen einen durchgehenden Einblick über den Zeitgeist und die Geschichte der Periode des I. Weltkriegs, teilweise auch zuvor und danach.

 

Ein besonderer Dank ergeht an folgende unterstützende Institutionen (Quellen):

 

Kontaktaufnahmen und Beiträge  per e-mail:      depesche1@cavallerie.at