ARBESSER v. RASTBURG, Karl war zu Kriegsbeginn Kadett in der Reserve in der 5. Eskadron, wurde aber bald zum Fähnrich und Leutnant (März 1915) befördert. 1917 war er bereits Oberleutnant. Sein Todestag ist der 14. Juli 1934 (GARIBOLDI).

Im Buch wird er 11x erwähnt.

 

Bild 1: Auszug aus Gruppenbild, als Fähnrich, vor Februar 1915, Marburg,

identifiziert (Rückseite Photo) , Nachlass Otto URBAN

 

Sein Onkel war zu großer Wahrscheinlichkeit Josef Rudolf Alexander ARBESSER, (Judenburg, 14 12 1850, 20 02 1928, Graz), sein Großvater Karl Borromäus von Arbesser, k. k. Bezirkskommissär, und seine Großmutter Clara, gebürtige SESSLER. Dieser Ehe entstammten neben Josef als Zweitgeborenem fünf Brüder: Karl (*1848), Maximilian (*1851), Rudolf (*1854), Wilhelm (*1860), Cäsar (*1865) und Schwester Anna (1856–1900). Einer dieser Brüder müsste Karls Vater gewesen sein.

 

Karl wurde auch als Unterhändler an der russischen Front eingesetzt.

Er kam allerdings nach der russischen Revolution in russische Gefangenschaft:

Am 5. Mai 1917 widerfuhr dem Oblt. ARBESSER ein böses Mißgeschick, als er sich, auf die bisherige Freundwilligkeit der Russen bauend; ohne Waffen zu einer Gruppe russischer Soldaten begab, die im Vorfelde aufgetaucht war. Nun war aber das bislang gegenüber gestandene Regiment in der Nacht durch ein anderes abgelöst worden, das weniger friedlich gesinnt war. ARBESSER wurde gefangen genommen und in ein Lager nach Sibirien gebracht".

 

Im folgenden Jahre gelang es ihm dann von dort zu entfliehen. "Nach diesem Vorfall hörte natürlich der Verkehr zwischen den Gegnern auf, und die Propaganda musste sich auf das Ausstreuen von Zeitungen und Proklamationen beschränken“.

 

Karl ARBESSER war ein guter Freund von Otto URBAN. 

 

Silberne Militärverdienstmedaille

Silberne Tapferkeitsmedaille 1. Klasse

Silberne Tapferkeitsmedaille 2. Klasse

 

Bild unten:

Zufällig erhaltenes Image, Herkunft derzeit unbekannt, jedoch als DR 5-bezogen proklamiert: 

(Auf Basis Gesichtsvergleichs:) Karl als Fähnrich mit seinen Männer (vermutlich nach einer Ordensverleihung unter der Mannschaft, alle tragen Orden außer ihm), stehend, Dritter von links als körperlich Größter.